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SSC Altlußheim e.V.

Willkommen beim Schach- und Skatclub Altlußheim, dem Verein aus der Kurpfalz.

Blog-Archiv

Jagt auf den König beim Altlußheimer Schnellschach-Turnier

Freitag, 21. Juli 2023
Der Schach- und Skatclub Altlußheim veranstaltete im Bürgerhaus, sein mittlerweile 43.Erhard-Stephan-Gedächtnisturnier. Dieses Schnellschachturnier mit 15 Minuten Bedenkzeit pro Partie über neun Runden war mit 51 Teilnehmern gut besucht, darunter hatten auch zwei Spieler aus Bonn-Bad Godesberg bzw. dem benachbarten Remagen-Sinzig die weite Anreise nicht gescheut. Den Turniersieg holte Fide-Meister Roland Ollenberger vom SV Worms mit acht Punkten vor Ahad Hüseynov vom SK Frankenthal mit sieben Punkten und Bernd Reinhardt vom SF Bad Mergentheim mit 6,5 Punkten, der gleichsam auch bester Senior wurde. Als bester zweitplatzierter Senior gewann Fide-Meister Michael Müller vom SC Viernheim den Wanderpokal der Seniorenwertung. Als beste Dame sowie auch als beste Jugendliche konnte Darja Fischer von den Karlsruher Schachfreunden glänzen, die in der Abschlusstabelle den fünften Platz erreichte. Als erfolgreichster Spieler mit einer Spielstärke unter 1800 DWZ belegte Daniel Hendrich vom SV Worms den 19. Platz, als bester Spieler bis 1600 DWZ kam unterdessen Jan Marmann vom SSC Altlußheim auf Platz 23 und einen Platz davor landete Georg Prassas als bester Altlußheimer, alle mit jeweils fünf Punkten. Als erfolgreichster Altlußheimer Jugendlicher erreichte Marc Wilmers mit respektablen vier Punkten den 36. Platz. Insgesamt war es ein gelungenes Turnier, das allen Teilnehmern viel Freude bereitete. Teilnehmerliste Endergebnis


Bericht zum Saisonstart 2023/24

Donnerstag, 13. Juli 2023
INFO zur Bezirksversammlung:
 
Der Schachbezirk Mannheim hat in seiner Sitzung am 21.06.2023
beschlossen, dass wir in der Saison 2023/2024 mit reduzierten
Teamstärken in der A-Klasse und B-Klasse spielen werden. In meinen
Augen ist dies eine Entscheidung gegen den Schachsport, vor allem weil
das Stimmungsbild der Vereine ursprünglich eine andere Idee hatte,
dennoch war es eine demokratische Entscheidung.

In der Satzung des Schachbezirkes Mannheim steht unter § 2.1. Aufgabe
des Bezirks ist die Pflege und Förderung des Schachspiels als einer
sportlichen Disziplin. Er widmet sich vor allem auch der Aufgabe,
die Jugend an das Schachspiel heranzuführen.

Unser o.g. Beschluss hat zur Folge, dass die mitgliederstarken Vereine
einigen Aktiven an den Spieltagen leider sagen müssen, dass sie nicht
spielen können, weil in den kleinen Teams kein Platz mehr für sie ist. Dies
wird vor allem die Schüler und Jugendliche treffen, die in einem 8er Team
(A-Klasse) problemlos an Brett 7 oder 8 hätten spielen können um
Spielpraxis zu bekommen, für die aber in einem 6er Team kein Platz mehr
ist. Wie soll man da die Jugend an das Schachspiel heranführen?

Im Umkehrschluss fühlen sich Vereine, die seit Jahren schon keinerlei
Jugendarbeit betreiben, bestätigt, dies auch zukünftig nicht zu machen.
Warum Umdenken, wenn der Bezirk einen Freibrief erteilt, keine
Jugendarbeit machen zu müssen? Wen interessiert schon eine Satzung –
Papier ist geduldig und ein 6er Team bekommen die Vereine i.d.R. immer
zusammen. Soll dies der zukünftige Weg des Schachbezirkes Mannheim
sein?

Wir sind im BSV der fünftgrößte Bezirk mit einem Mitgliederplus von fast
6% gegenüber dem Vorjahr und tragen dem Rechnung, indem wir die
Teamstärke reduzieren?! Dieser bequeme Weg widerspricht unserer
Satzung und wird dazu führen, dass Mitglieder sich wieder Abmelden und
dem Schachsport den Rücken kehren oder nur noch Online spielen.
 
Meiner Meinung nach haben wir als Bezirk ein falsches Zeichen gesetzt,
welches für das Schachspiel als Wettbewerb nicht fördernd ja sogar
kontraproduktiv ist.

(Kommentar des Vereinsvorsitzenden R. Molfenter)

Was bedeutet dies für den SSC in der kommenden Saison:
Wir treten mit 5 Mannschaften in 3 Klassen an.
Nach dem unerwarteten Meisterschaftsgewinn am letzten Spieltag der
zurückliegenden Saison in der Bereichsliga Nord 1 steigt die 1.
Mannschaft zum zweiten Mal in Folge in eine höhere Liga auf. Damit 
agiert der SSC erstmalig in der Vereinsgeschichte in der Landesliga Nord. 
Voller Elan sehen wir diesem Abenteuer entgegen. Insbesondere 
freuen wir uns, mit Matthias Eulner und Bastian Fruh zwei spielstarke 
Neuzugänge in den Reihen der ersten Auswahl begrüßen zu dürfen. 
Nichtsdestotrotz verbleiben wir aufgrund des enorm hohen Niveaus 
dieser Liga als klarer Außenseiter. Dabei ist jeder einzelne 
Mannschaftspunkt als großer Erfolg zu werten - das eindeutige 
Ziel ist hier der Klassenerhalt, was schwierig genug wird.

Mannschaft 2 und 3 mischen jeweils in der Kreisklasse B mit. Mit einer
bunten Mischung an Routiniers, Wiedereinsteigern und talentierten
Neuzugängen peilen wir an, mit mindestens einem der beiden Teams in
die nächsthöhere A-Klasse aufzusteigen.

In der Einsteigerklasse treten wir diesmal sogar mit 2 Mannschaften an.
Neuzugang Robert Piechatzek wird hierbei seine schachliche Erfahrung im
Nachwuchsbereich einbringen und vergrößern können. Gut möglich, dass
wir die Talentschmiede (SSC 4) am Saisonende sogar ganz oben in der
Tabelle wiederfinden! Die Daumen sind gedrückt. Mannschaft 5
wiederrum soll einem breiten Pool an Einsatzfreudigen die Möglichkeit
bieten, erste und Folgeerfahrung im OTB-Schach zu sammeln. Alt und
Jung geben sich hier (die Klinke in) die Hand. Wenngleich der ein oder
andere möglicherweise des Öfteren vertröstet werden muss, da - gegeben
der florierenden Nachwuchsarbeit beim SSC - mehr Spielwillige als Bretter
zur Verfügung stehen dürften.

(Bericht von Vereinsmitglied J. Marmann)



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